Auf seiner Facebook-Seite lies der CDU Politiker und ehemalige Landrat Guido Wolf unlängst verlauten, die SPD habe tatsächlich keinen Platz in Baden-Württemberg und passten nicht ins Land der Innovationen. Die Tuttlinger Jusos fragen sich, wer aus Sicht Wolfs überhaupt in die heile, christdemokratische Welt des Guido Wolf hineinpasst.
Am Freitag, 5. Juni spricht unser Kreisvorsitzender Patrick Schilling bei der Veranstaltungsreihe 10 Minuten für Europa. Thematisch wird Patrick auf den Integrationsprozess von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bis zur politischen Einheit eingehen.
10 Minuten für Europa
mit Patrick Schilling
Freitag, 5. Juni, 18 Uhr
Place De Draguignan, Tuttlingen
Wir freuen uns auf viele Zuhörer*innen!
Die Jusos im Kreis Tuttlingen sehen die städtische Jugendarbeit vor verschiedenen Herausforderungen: "Es gilt sowohl wieder verstärkt kulturelle Events für ein junges Publikum bspw. im Jukuz durchzuführen, als auch das politische Engagement zu fördern und Politik- und Demokratieverdrossenheit zu bekämpfen", so der Juso-Kreisvorsitzende Schilling. Die Reaktivierung des Jugendgemeinderats solle deshalb in enger Kooperation mit Lehrkräften, Sozialarbeiter*innen und der SMV der Schulen vonstattengehen, um dieses Mal ein langfristiges Engagement gewährleisten zu können. Denn: "Der Jugendgemeinderat hatte sich während seiner aktiven Zeit als eine angemessene Form der Jugendbeteiligung bewährt", stellt Hannes Hein, ehemaliger Jugendgemeinderat fest. Jedoch können sich die Jusos auch andere Beteiligungsformen vorstellen. "Wir fordern die Stadt auf, Beteiligungskonzepte zu erarbeiten und mit den lokalen Akteur*innen der Jugendarbeit Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten", sagt Schilling.
Bild: Christian v.R. / pixelio.de
Tuttlingen - Brennende Polizeiwagen, polarisierende Banner: Die Methoden, die bei den Protesten gegen die Eröffnung der neuen Zentrale der Europäischen Zentralbank in Frankfurt angewandt wurden, waren nach Ansicht der Tuttlinger Jusos "entschieden zu unreflektiert". Die Jugendorganisation der SPD hat sich jüngst von den Krawallen in der Mainmetropole distanziert.