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Die Jugendorganisation der SPD im Landkreis Tuttlingen teilt die Euphorie über die Wahl Wolfs zum CDU-Spitzenkandidaten nicht. „Wolf steht für ein rückwärtsgewandtes Bildungssystem, das sich durch Selektion statt einem Miteinander auszeichnet", stellt der Kreisvorsitzende Hannes Hein fest, „Diese Politik schadet auch den jungen Menschen in unserer Region."
Insgesamt 29 Bewerberinnen und Bewerber in der Altersgruppe bis 35 Jahre werden am 25. Mai auf den Listen der SPD im Landkreis Tuttlingen für die Gemeinde- und Ortschaftsräte und den Kreistag kandidieren. Unter allen Wahlvorschlägen für den Kreistag weist die SPD mit 14 Kandidatinnen und Kandidaten mit Abstand die meisten jungen Kandidierenden auf.
Am Mittwoch soll das neue Gesetz zum Betreuungsgeld im Kabinett der Bundesregierung beschlossen werden. Die Jusos Tuttlingen kritisieren den geplanten Gesetzentwurf von Familienministerin Kristina Schröder scharf und fordern stattdessen, die Mittel für den dringend benötigten Ausbau von Plätzen in Kindertagesstätten bereit zu stellen.
Mit der Abschaffung der Studiengebühren am Mittwoch im Landtag hat die grün-rote Landesregierung eine langjährige Forderung der sozialdemokratischen Jugendorganisation in die Tat umgesetzt. Das freut auch den Tuttlinger Juso-Vorsitzenden Hannes Hein: „Die Abschaffung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Die große finanzielle und psychologische Hürde der Studiengebühren schreckte viele fähige Abiturientinnen und Abiturienten vor einem Studium zurück.“, so der Politikwissenschaftsstudent.